Ob bei der Revitalisierung des Frankfurter Bahnhofsviertels, Projekten für „neues Wohnen“ auf dem Riedberg, eines +-energie-quartiers in Offenbach, der Entwicklung des Maincafes oder dem Bau eines innerstädtischen Hotelhochhauses: In unserer Arbeit gehen die Bereiche Architektur und Stadtplanung fließend ineinander über. Das soll auch so sein. Schließlich hat jedes Gebäude sein Umfeld und trägt Architektur immer auch zur Güte eines Quartiers bei. Es zählt zu den besonderen Kompetenzen unseres Büros, dies nicht nur zu wissen, sondern in unsere Arbeitsweise und Lösungsvorschläge konzeptionell einzubeziehen.

bb22 I architektur steht in der Tradition des Architekturbüros, das seine Entwürfe von der ersten Studie bis zur Montage des letzten Türgriffs verfolgt. Nur so lassen sich außergewöhnliche architektonische Qualitäten erzielen. Hierunter verstehen wir überraschende Grundrisse, sorgfältig gestaltete Fassaden, aktuellste Gebäudetechnik, Niedrigenergiestandards und Nachhaltigkeit. Architektonische Qualität hat für uns allerdings auch eine soziale Komponente. So planen wir nicht nur für, sondern auch mit den Nutzerinnen. Wir stehen für eine offene Architektur, die kooperative Lebensweisen ermöglicht und nachbarschaftliche Beziehungen fördert.

bb22 I stadtplanung ist überzeugt, dass jede städtische Situation individuelle Ansätze und Antworten erfordert. Daher haben wir eine Herangehensweise erprobt, in der wir bewährte Werkzeuge der Stadtplanung situationsgerecht mit innovativen Elementen verbinden. So hat es sich als äußerst produktiv erwiesen, einen kommunikativen Prozess zu initiieren und organisieren, der an vorhandene Ressourcen anknüpft und reale Stadt-Akteure einbezieht. Im Zuge dieses dynamischen Prozesses kristallisieren sich nicht nur konkrete planerische Maßnahmen heraus, die im urbanen Raum auch „ankommen“ und die gewünschte Wirkung entfalten, sondern es gelingt auch, "versteckte" Ressourcen zu wecken, die angesichts knapper Kassen der Städte häufig entscheidend dazu beitragen, städtische Neuentwicklungen überhaupt erst zu ermöglichen.