Der Bahnhof Friedrichsdorf bildete in seiner ursprünglichen Anlage eine topografische Ebene in einer leicht bewegten Landschaft aus, die jedoch in den letzten 100 Jahren zunehmend verbaut wurde. Dies führt heute dazu, dass sich nicht nur die Funktionen des Bahnhofs dort befinden wo sie „einfach Platz fanden“ und damit eine Orientierung auf dem Bahnhof schwierig ist, sondern dass sich der Bahnhof heute eher als Trennung zwischen dem Ost- und Westteil der Stadt darstellt, obwohl er eigentlich eine der stärksten Verbindungen sein könnte.
Der Entwurf des Plateaus räumt die Bahnhofsebene auf und frei und besetzt sie nur mit einzelnen Richtungs- und Gestaltungselementen. Es entsteht eine großzügige Plaza, die an der Südwest- und Nordwestecke mit Gebäuden markiert wird. Die Südwestecke ist dabei genau in den Schwerpunkt der Hufeisenform der Römerhofsiedlung platziert, dadurch rückt die Siedlung „gefühlt“ wesentlich näher an Stadt und Bahnhof. Das Gebäude an der Nordwestecke wird, nach Auflassung und Verkauf des alten Bahnhofsgebäudes, zum neuen Bahnhof Friedrichsdorf. Die Südostecke des Plateau, - gegenüber der Römerhofsiedlung - fasst die Bahnstraße neu und bildet damit den neuen Stadteingang. Die Nordostecke des Plateaus inszeniert mit einer neuen, großzügigen Treppenanlage den Stadteingang in Richtung des neuen Einkaufszentrums.
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leistung |
städtebaulicher entwurf |
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status |
abgeschlossen |
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auftraggeber |
stadt friedrichsdorf |
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standort |
friedrichsdorf |
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umfang |
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zeitraum |
2008 |
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team |
julia könig, diana mohr |
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verantw. partner/in |
nowak, wilhelm |
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projektpartner |
gtl landschaftsarchitekten, kassel |