rahmenplan bahnhofsviertel frankfurt/m

konzept entwicklung für wohnen, kultur und sport im bahnhofsviertel 


Mit dem Ziel der Förderung des Wohnens beauftragte das Stadtplanungsamt bb22 mit der Rahmenplanung für das Frankfurter Bahnhofsviertel. Das Frankfurter Bahnhofsviertel ist vielleicht das verrufenste Viertel der Republik. Um hier einen Rahmenplan zu bearbeiten, der die Qualitäten der Nachbarschaft stärkt und dem Einwohnerschwund, dem Leerstand und den Spekulanten begegnet, bedurfte es eines außergewöhnlichen Ansatzes.

Deshalb war der Plan kein Plan, sondern eine Sammlung großer und kleiner Ideen und Hypothesen, die in einem eigens angemieteten Laden, dem Ideenlabor, mit einem Modell des Viertels präsentiert wurden. In zahlreichen Veranstaltungen sowie beim täglichen Mittagstisch wurden diese Hypothesen mit etwa 600 Anwohnern und Pendlern, Eigentümern und Behördenvertretern, Aktiven und Spezialisten diskutiert. Mit 100 Projektideen, die als Bausteine das Wohnen im Bahnhofsviertel stärken und das Umfeld verbessern, hat bb22 eine neue Methodik zur Herangehensweise an einen Rahmenplan konzipiert. Planung ohne Plan, das Finden von Möglichkeiten und das Aktivieren unentdeckter Potentiale ermöglicht einen flexiblen, situativen Ansatz der Stadtentwicklung. 


SLIDESHOW der Ideen ANSCHAUEN
DOWNLOAD PDF (1MB) Visionen zum Rahmenplan

leistung

rahmenplan strategie mit hypothesen und diskussionsphase

status

abgeschlossen

auftraggeber         

stadt frankfurt /m

standort

frankfurt/m

umfang

63,5 hektar

zeitraum

2005-2006

team

yvonne fritsch, hugo helene, ute knippenberger, petra lenschow, dirk rammstedt, martin rössler, christian weyell

verantw. partner/in

bareuther, nowak, schulz, wilhelm

fotos

bb22

projektpartner          

htww, wiesbaden