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Innerhalb von 25 Jahren wuchs das Fischerdorf Bontang in Ostkalimantan (Borneo / Indonesien) aufgrund von Erdgasabbau auf 120.000 Einwohner an. In 20 Jahren werden jedoch die internationalen Konzerne die natürlichen Ressourcen abgeschöpft haben. Kurzfristige Interessen verhindern die Entwicklung von nachhaltigen Strategien durch die schwachen Kommune. Der politische Umbruch der Dezentralisierung seit 2001 in Indonesiens konfrontiert die lokale Verwaltung zudem mit neue Planungsaufgaben. Die GTZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit) unterstützt in einem „good Governance“ Programm „Capacity Building“ in Kommunen mit besondern Strukturproblemen.
Der ungewohnte Ansatz in der Entwicklungszusammenarbeit ermöglicht es, die hierarchischen Machtstrukturen für die Probleme der Stadt- und Industrielandschaft zu sensibilisieren. Mit dem Stadtplanungsamt Bontang wird ein integrativer Planungsworkshop vorbereitet, welcher sowohl die Einbindung der global agierenden Firmen wie auch der ausgegrenzten Bevölkerung an der Stadtentwicklung ermöglicht. Das Verfahren wird als Pilotprojekt 2008 durchgeführt und soll später als Planungsinstrument auf andere Städte übertragen werden. Die städtebauliche Diskussion soll hierbei als Katalysator den politische Diskurs in den Kommunen stärken, koloniale Entscheidungspraktiken eindämmen, und über die konkreten Projekte neue soziale Entwicklungen ermöglichen.
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leistung |
beratung eines städtebaulichen wettbewerbs |
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status |
abgeschlossen |
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auftraggeber |
gtz jakarta |
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standort |
bontang, indonesien |
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umfang |
3 hektar |
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zeitraum |
2006-2008 |
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team |
suyano herlambang |
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verantw. partner/in |
nowak |
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projektpartner |
in kooperation mit technische universität karlsruhe, universität tarumanegara |