Lässt sich aus der monofunktionalen Bürostadt Niederrad durch Ansiedlung von Wohnnutzungen und ergänzende Infrastruktur ein belebter Stadtteil entwickeln?
Die Bürostadt Niederrad liegt im herzen der Region Rhein-Main, zentral im frankfurter Stadtgebiet zwischen Flughafen und Innenstadt, bestens angebunden durch Autobahn und S-Bahn, unmittelbar angrenzend an die wichtigen Landschaftsräume des Mains und des frankfurter Stadtwaldes.
Gemäß der Studie ist es denkbar und sinnvoll, neue Wohnnutzungen und ergänzende Infrastruktur in einer 100 ha umfassenden Zone, also auf etwa zwei Dritteln der Gesamtfläche der Bürostadt anzusiedeln. Dieser Bereich befindet sich abseits der kritischen Lärmemissionen der Autobahn A5 und der zeitweiligen Geruchsbelästigung durch die benachbarte Kläranlage. Er liegt auch außerhalb des Siedlungsbeschränkungsbereiches, der sich aus der Lage der Einflugschneise zum Flughafen Frankfurt ergibt. Etwa 10 % dieser Flächen ließen sich mit nur geringem baulichen
Aufwand als Wohnungen umnutzen. Für das Gros wäre ein mittlerer Aufwand erforderlich. Hier müssten Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit bezogen auf den jeweiligen Einzelfall untersucht werden.
Die aufgelockerte Bebauungsstruktur, die dem städtebaulichen Leitbild der 60er Jahre entstammt, bietet aber auch zahlreiche Flächenpotenziale für eine bauliche Nachverdichtung.
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leistung |
rahmenplan, entwicklungsstrategie |
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status |
abgeschlossen |
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auftraggeber |
stadt frankfurt am main |
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standort |
niederrad, frankfurt |
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umfang |
144 hektar |
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zeitraum |
2007-2008 |
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team |
lulu huang, matthias jakob, philipp strohm |
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verantw. partner |
schulz |
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