maincafé, frankfurt/m

urbane intervention ermöglicht eine langfristige änderung des mainufers 


20 Jahre nach dem Beschluss zur Belebung des Mainufers hat bb22 die Entwicklung durch den Umbau einer ungenutzen “Bedürfnisanstalt” angestoßen.

Aus einer ersten Fotomontage, die eine neue Nutzung beschreibt, wurde eine urbane Intervention, mit der die bis dato kaum genutzte Freifläche bespielt wurde. Die Qualität des temporären Projektes verlangte nach einer dauerhaften Bewirtschaftung. Durch einen Umbau konnte das „maincafé“ als Cafébetrieb dort dauerhaft etabliert werden.

Das Projekt verwandelte den unwirtlichen Sozialraum zu einer belebten Uferzone, die weitere Initiativen nach sich gezogen hat. Heute ist der Fluß wieder fester Bestandteil des öffentlichen Raumes der Stadt. Die Aneignung der Uferflächen veränderte die Wahrnehmung des Stadtraumes und erzeugte eine neue Dynamik bei der Entwicklung weiterer Potenziale am Fluss. Die Entwicklung des `maincafés` wurde für das Straßenbauamt mittels eines Public Privat Partnership realisiert.

leistung

konzept-, projektentwicklung, architektur und betrieb

status

abgeschlossen

auftraggeber         

straßenbauamt frankfurt/m

standort

frankfurter mainufer

umfang

69 qm

zeitraum

2002-2004

team

michael schoner, christiane hetzel

verantw. partner/in

melanie bareuther, felix nowak

fotos                         

florian hammerich